Herbert Rosendorfer

Der Autor, der 1934 in Gries/Bozen geboren wurde, zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Er zog 1939 mit seinen Eltern nach München. Nach dem Abitur verbrachte er ein Jahr an der Akademie der Bildenden Künste und wechselte dann zur Juristerei. 1959 machte er sein Erstes und 1963 sein Zweites Staatsexamen. Er war Assessor bei der Staatsanwaltschaft in Bayreuth, Staatsanwalt in München, von 1969 bis 1993 Amtsrichter in München und bis 1997 Richter am Oberlandesgericht in Naumburg, 1990 wurde er zum Honorarprofessor für bayerische Literaturgeschichte an der Universität München ernannt. 1999 erhielt er den Jean-Paul-Preis, die höchste Auszeichnung für Literatur des Freistaats Bayern.

Herbert Rosendorfer wurde am 12. Juli 2004 durch den bayerischen Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. 11 Tage später ehrte man den Schriftsteller mit der Auszeichnung "Pro meritis scientiae et litterarum" für besondere Verdienste um Kultur und Kunst.

Professor Rosendorfer ist auch ein hervorragender Künstler mit Pinsel, Feder und Farbstift: seit 1992 sind gut 80 Zyklen entstanden. Zusätzlich wurden drei Zyklen extra für die Richard-Strauss-Tage in Garmisch-Partenkirchen geschaffen und 2003 mit den Titeln "Salome" und "Ein Strauß Strauss" gezeigt.